Aquaponik-Forum

Normale Version: Karausche, Superfisch oder Irrtum?
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Hallo,

seit ca. 3 Jahren habe ich von Karpfen nach Karausche umgestellt. Karausche ist die Wildform des Goldfisches. Karpfen musste ich immer am Edersee abholen, Karauschen vermehren sich von allein. Jedes Jahr habe ich eine neue Generation, viele kleine Fische. Jetzt tauchen aber Zweifel auf: Verbutten sie? Kann ich sie meinen Freunden grillen, schliesslich gibt ein Karpfen viel mehr her...

Gibt es hier Meinungen?


Viele Grüssen aus der Bio-Stadt Witzenhausen, zwischen Kassel und Göttingen.
Gab es hier nie eine Antwort?

Würde mich auch für diesen robusten Fisch interessieren.
Hallo Gus85,

bemühe mal die Suchfunktion hier im Forum es gibt zumindestens reichlich Treffer zum Thema. Wahrscheinlich ist allerdings die KI einer Suchmaschine effizienter.

Gruß
Stephan
Jeder Fisch kann "verbuttern". Wenn das Nahrungsangebot, die Größe des Teiches zu klein für den Besatz ist kann das natürlich passieren. So wenig Eier legen die Karauschen ja nicht, wenn es da keinen natürlichen Feind gibt gibts ja kein Ende,... meistens sind die so nach ca. 3 Jahren Geschlechtsreif. Bei mind 150.000 Eiern pro Weibchen ist eine Überbesetzung sehr wahrscheinlich,...
Die Frage ist ja, wieviel Fische das erste Jahr überleben.

In unserem Teich sind noch keine Fische. Jedes Jahr legen Frösche und Kröten 100.000 tausende Eier. Und nur wenige werden groß.
Es gibt ja auch Raubkäfer oder Raublibellen Larven usw.
(Haben auch z.b. Eisvögel usw.)
Also das thema Froschlaich läßt sich mit Karuschen wohl etwas dezimieren, bezüglich Überleben der Fische würde ich erstmal paar Werte messen, die Dein Fischteich liefert, pH, Leitfähigkeit, O2 und falls Du nen Laubbaum oder Strauch in der Nähe hast, würde ich auch Nitrit, Nitrat messen,...
(15.02.2026, 18:11 )1-2-3_Meins schrieb: [ -> ]Also das thema Froschlaich läßt sich mit Karuschen wohl etwas dezimieren, bezüglich Überleben der Fische würde ich erstmal paar Werte messen, die Dein Fischteich liefert, pH, Leitfähigkeit, O2 und falls Du nen Laubbaum oder Strauch in der Nähe hast, würde ich auch Nitrit, Nitrat messen,...

Wie in dem 2. Thema schon geschrieben, ist der Teich 27 Jahre alt. Das Tier und Pflanzenleben ist ein guter Indikator für die Wasserqualität. Ich werde hier erstmal nicht mit aufwendigen Messungen beginnen. Der Ist-Stand ist gutes, sauberes Wasser mit ehr wenig Nährstoffen. Die Sumpfdotterblumen kümmern jedes Jahr. 
Wenn die Fische dann wachsen und ich beginne zu zu füttern kann ich im Sommer mal messen.

Weitere Anmerkung: der Teich wird zusätzlich mit Regenwasser gespeisst. Bei viel Regen kann der Teich an einem dafür vorgesehenen Überlauf überlaufen. Somit wird also auch frisches Wasser zugeführt. Rechnerisch kommen im Jahr bei druchschnittlichen Niederschlag 40m³ Regenwasser in den Teich. (- Verdunstung)
Mit relativ wenig Aufwand kann ich weitere 80m³ Regenwasser einleiten (=120m³). 
Mit etwas Aufwand kann ich weitere 80m³ aktivieren (=200m³).