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Gleich gesund wie konventioneller Anbau? - Druckversion

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Gleich gesund wie konventioneller Anbau? - nutella - 30.12.2012

Hallo liebe Leute,

Ich bin neu mit dem Thema und habe mich heute erst eingelesen. Ich hätte einige Fragen bezüglich den unterschieden zum konventionellen (Erde) Anbau von Pflanzen und eben Aquaponik:

1) Wie ist das mit dem Nitrat bzw. mit der Nitratbelastung des Gemüses? In erster Linie ist es ja förderlich für den Gemüseanbau, es heisst aber immer wieder man müsse aufpassen mit zu viel Nitrat im Gemüse (und Trinkwasser usw.) und das eben vor allem nicht saisonales Gemüse sehr "belastet" ist, weil es eben in ähnlichen Kulturen in Gewächshäusern gezogen wird und wenig sonnenlicht erhält.
Habe ich es falsch verstanden oder ist das Nitrat nicht der Hauptgrund weswegen Aquaponik überhaupt funktioniert? Was ist der Unterschied von den "Düngern" bzw Nährstoffen zu konventioneellem (Erde) anbau.

2) Haben Gemüse die in Aquaponik und in Erde angebaut worden sind unterschiede im Vitamin bzw Nährstoffgehalt? Ist Erdanbau "gesünder" weil eben Naturidentischer?

3) Sonnenlicht. Wieviel Sonnenlicht wird benötigt um den Nitratlevel gering zu halten und um ein ähnlich schnelles Wachstum wie in konventionellen (Erd/Freiland) Anbau zu erhalten? Ist von Gewächshäuseranbau oder gar Indoor und künstlicher Beleuchtung abzuraten?
Wären eventuell Indoor (zb eben in einem keller ohne Fenster) eine Tageslicht Anlage (siehe zb http://www.heliobus.com/de/products) sinnvoll, oder würde das nicht funktinonieren?

4) Wie ist das mit dem ganzen Plastik das hier verwendet wird? Es ist mir klar das das auch im Konventionellen Anbau so ist und das Plastik wirklich überall angewendet wird, aber hier, sowie in der Hydrokultur, wird das Plastik ja ständig "ausgewaschen" da immer alles feucht ist. Von daher werden bestimmt viele Giftstoffe und und gesundheutlich bedenkliche Weichmacher aus dem Plastik ausgschwemmt und gehen in die Pflanzen und auch in die Fische über. Welche Alternativen hätte man zu den Plastikbehältern?

Vielen dank im Vorraus!
nutella


RE: Gleich gesund wie konventioneller Anbau? - fischesser - 30.12.2012

(30.12.2012, 02:09 )nutella schrieb: 4) Wie ist das mit dem ganzen Plastik das hier verwendet wird? Es ist mir klar das das auch im Konventionellen Anbau so ist und das Plastik wirklich überall angewendet wird, aber hier, sowie in der Hydrokultur, wird das Plastik ja ständig "ausgewaschen" da immer alles feucht ist. Von daher werden bestimmt viele Giftstoffe und und gesundheutlich bedenkliche Weichmacher aus dem Plastik ausgschwemmt und gehen in die Pflanzen und auch in die Fische über. Welche Alternativen hätte man zu den Plastikbehältern?

Hi Nutella,

Meine Meinung zu den Plastikteilen ist folgende : nach wenigen Tagen Benutzung sind alle Oberflaechen mit Biofilm versiegelt, es findet kein direkter Austausch an den Oberflaechen mehr statt. Bei der Reinigung der Rohre geht man sanft vor.
Ich verklebe keine Rohre mehr, ich lasse sie inzwischen tropfen bis nach 3 Tagen alles mit Biofilm versiegelt ist :-) So kann man leicht reinigen und wiederverwenden.
Fuer dicke Geldbeutel gibt es andere Materialien, wie sie in der Lebensmittelindustrie verwendet werden.


RE: Gleich gesund wie konventioneller Anbau? - Mr. Tom - 30.12.2012

Hallo , erst eimal herzlich willkommen, deine Fragen sind berechtigt wenn du den gesundheitlichen Aspekt im Fokus hast. Gleichzeitig sind deine Fragen aber so grenzgängig,das diese wissenschaftlich beantwortet werden müssten. Ich für meinen Teil versuche die Fische so gesund wie möglich zu halten, die daraus entstehenden Nährstoffe dienen dann ohne weitere Chemie den Pflanzen. Ich bin davon überzeugt das dies dreimal besser ist als man die Ware im Supermarkt kaufen kann. Mein spezielles Vorgehen habe ich 2012 dargestellt, sollte daran Interesse besten schau bitte unter meiner www- Adresse. Gruesse aus Wuppertal, Tomas


RE: Gleich gesund wie konventioneller Anbau? - Regenbogenforelle - 30.12.2012

Frage: Wo sollten denn Phthalate eingesetzt werden, wenn man
an der Stelle von Schläuchen Rohre verwendet. Zudem sind die Wirkungen von "Plastik" auf den menschlichen Organismus bestritten bzw. noch unerforscht. Wenn man gründlich vorgeht und die richtigen Materialen verwendet und nicht am Geld spart so hat man doch keine Gewissheit. Du/Sie können auf "lebensmittelechte" /aufpassen kein Qualitätsmerkmal (ohne Bestimmungen) oder auf Din- Angaben achten. Das mit den Mikroorganismen wollte ich ebenfalls schreiben. Schlussendlich kann man aber nie die Gewißheit besitzen das AP "gesünder" ist als ...was??. Ich habe in meinen Ausführungen darauf geachtet keine Wertung dieser Probleme aufzustellen.: Zwar kann man sagen das in bestimmten Dingen bestimmte Dingen enthalten sind. Viele dieser Dinge sind nicht förderlich für die Gesundheit und der Mensch benötigt sie nicht. Aber das diese Stoffe von denen ich rede gefärlich sind ist bestritten oder sogar das Gegenteil (sprich neutral) bewiesen. Man kann wenn man vorsichtig vorgeht und so wie ich keine HT-rohre verwendet, da diese für den Abfluss von Wasser dienen und damit weniger Richtlinien unterliegen als Trinkwasserrohre, zwar sagen das diese "lebensmittelecht" sind, doch selbst bei Trinkwasserrohren sollte man Wasser nicht in diesen aufbewahren und Wasser welches länger in ihnen enthalten war wegkippen. Es gewarnt, das man möglichst kurze Strecken dieser Rohre verlegen sollte denn je länger sie sind desto größer ist die Wahrscheinlichkeit/ Menge vongefärlichenn Stoffen. Ich rede nicht von alten Bleirohren! Auch viele Metallrohre sind innen mit Kunststoff beschichtet. Verwendet man richtige Metallrohre hätte man noch die Gefahr von Schwermetallen (Restbeständen). Ohne einen Vergleich herzustellen: Selbst vor der Wirkung von Wasser aus PET-Flaschen warnen viele Menschen (hormonelle Wirkung). So und jetzt: Ob Ap gefärlicher ist? 1. Es kommt doch auf die Bauweise und die Verwendung der Materialien an 2. und deren Gerfärlichkeit sowie die der "normalen" Produktion (welche wissentschaftlich bewiesen werden müssten( und dann müsste man die Symtome vergleichen (zudem müsste man sich dabei entscheiden wieviel AP gefärlich wäre))). Feststeht : teilweise sind sogar im Wasser aus der Leitung Hormone ( Antibabypille ) in den Flaschen Östrogene.. im Essen Pestizide ( und überall elektromagnetische Strahlung die verhindern will dass wir Kinder kriegen xD). Fische aus AP müssten also wenn man sich nicht dumm anstellt ungefähr so genießbar sein wie Fische aus Fischzuchten (abgsehen von Parasiten der Wasserqualität blablabla wenn man diese Faktoren nicht berücksichtig (diese müssen bei einem Betrieb ja kontrolliert werden sonst wir man angeklagt)) WENN ES SICH UM KREISLAUFANLAGEN HANDELT!