20.02.2026, 00:10
Hey Gus!
Ich habe hier leider noch gar nicht so viel gelesen!habe echt einiges aufzuholen! Auf die Gefahr hin, dass ich etwas wiederhole oder jemandem auf den Schlips trete, tue ich einfach mal meine Meinung kund.
Also „kalt“ AP hängt stark davon ab, wie kalt es tatsächlich wird. Forellen lieben kaltes Wasser (z. B. um die 10–14 °C). Das ist aber für viele Pflanzen schon recht kühl und vor allem kann es die wichtige Arbeit der Bakterien deutlich verlangsamen (RGT-Regel).
Kurz gesagt: „Kalte“ AP hat ihr eigenes Set an Problemen bzw. Herausforderungen.
Dazu muss man aber auch sagen, dass AP im Winter durchaus möglich ist, ich behaupte sogar mit relativ geringem Energieeinsatz (ohne jetzt alle Beiträge im Forum gelesen zu haben 😉). Es gibt unbeheizte Gewächshäuser in skandinavischen Regionen, die durch besondere Bauweise, gute Isolierung und z. B. Nutzung von Erdwärme oder Wärmespeicherung funktionieren. Zu dem Thema gab es schon viele kreative Ansätze. Am Ende ist es natürlich immer eine Frage der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Zu deinem „Teich-Projekt“ würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen. Allgemein gesagt halte ich das für sehr vielversprechend, aber mit ein paar Tücken! Eigentlich ist das ja fast die ursprünglichste Version von AP.
Ich denke, wir sollten dafür in einen eigenen Thread umziehen.
Kurz zu deinem zweiten Projekt:
Ich bin ein großer Fan der Karpfenartigen – genügsam, friedlich und ergiebig. Mit der Karausche habe ich persönlich wenig Erfahrung, aber soweit ich weiß, gilt sie als sehr robust – teilweise sogar noch robuster als andere Karpfenartige.
Für deinen Schwimmteich wären sie wahrscheinlich extrem gut geeignet! Allerdings macht die Schlachtung wegen der vielen Schuppen etwas weniger Spaß.
Auch hier wäre vielleicht ein eigener Thread sinnvoll – eventuell hast du ja schon einen eröffnet? Ich habe mich noch nicht komplett durch die Threads gewühlt.
Noch kurz zum Futter:
Es gibt inzwischen einige Alternativen zum klassischen Fischmehl, gerade für extensive Aquakultur und mit reduziertem Anteil an Weizen oder Mais (die eher typische Mastkomponenten sind).
Fischmehl, insbesondere aus Wildfisch, liefert allerdings bestimmte Fettsäuren ( EPA und DHA), die wichtig für den Omega-3-Gehalt im Fisch sind. Bei rein pflanzlichem Futter ist das oft schwieriger zu erreichen, wobei inzwischen auch hier Alternativen (z. B. Algenöle) entwickelt werden.
Futter ist insgesamt ein sehr großes und komplexes Thema.
Lass uns am besten in dedizierte Threads umziehen, damit ich dir noch ein paar detailliertere Infos zu deinen Fragen geben kann!
Mfg,
Julian
Ich habe hier leider noch gar nicht so viel gelesen!habe echt einiges aufzuholen! Auf die Gefahr hin, dass ich etwas wiederhole oder jemandem auf den Schlips trete, tue ich einfach mal meine Meinung kund.
Also „kalt“ AP hängt stark davon ab, wie kalt es tatsächlich wird. Forellen lieben kaltes Wasser (z. B. um die 10–14 °C). Das ist aber für viele Pflanzen schon recht kühl und vor allem kann es die wichtige Arbeit der Bakterien deutlich verlangsamen (RGT-Regel).
Kurz gesagt: „Kalte“ AP hat ihr eigenes Set an Problemen bzw. Herausforderungen.
Dazu muss man aber auch sagen, dass AP im Winter durchaus möglich ist, ich behaupte sogar mit relativ geringem Energieeinsatz (ohne jetzt alle Beiträge im Forum gelesen zu haben 😉). Es gibt unbeheizte Gewächshäuser in skandinavischen Regionen, die durch besondere Bauweise, gute Isolierung und z. B. Nutzung von Erdwärme oder Wärmespeicherung funktionieren. Zu dem Thema gab es schon viele kreative Ansätze. Am Ende ist es natürlich immer eine Frage der Kosten-Nutzen-Rechnung.
Zu deinem „Teich-Projekt“ würde ich dir gerne ein paar Fragen stellen. Allgemein gesagt halte ich das für sehr vielversprechend, aber mit ein paar Tücken! Eigentlich ist das ja fast die ursprünglichste Version von AP.
Ich denke, wir sollten dafür in einen eigenen Thread umziehen.
Kurz zu deinem zweiten Projekt:
Ich bin ein großer Fan der Karpfenartigen – genügsam, friedlich und ergiebig. Mit der Karausche habe ich persönlich wenig Erfahrung, aber soweit ich weiß, gilt sie als sehr robust – teilweise sogar noch robuster als andere Karpfenartige.
Für deinen Schwimmteich wären sie wahrscheinlich extrem gut geeignet! Allerdings macht die Schlachtung wegen der vielen Schuppen etwas weniger Spaß.
Auch hier wäre vielleicht ein eigener Thread sinnvoll – eventuell hast du ja schon einen eröffnet? Ich habe mich noch nicht komplett durch die Threads gewühlt.
Noch kurz zum Futter:
Es gibt inzwischen einige Alternativen zum klassischen Fischmehl, gerade für extensive Aquakultur und mit reduziertem Anteil an Weizen oder Mais (die eher typische Mastkomponenten sind).
Fischmehl, insbesondere aus Wildfisch, liefert allerdings bestimmte Fettsäuren ( EPA und DHA), die wichtig für den Omega-3-Gehalt im Fisch sind. Bei rein pflanzlichem Futter ist das oft schwieriger zu erreichen, wobei inzwischen auch hier Alternativen (z. B. Algenöle) entwickelt werden.
Futter ist insgesamt ein sehr großes und komplexes Thema.
Lass uns am besten in dedizierte Threads umziehen, damit ich dir noch ein paar detailliertere Infos zu deinen Fragen geben kann!
Mfg,
Julian