Guten Morgen ☕️
Frage eines Anfängers der gleich was grösseres machen will🤪 Kann man prinzipiell 6 Ibc Container miteinander verbinden und als Anlage mit 1 Feststoffilter, 2 Moving Beds und 3 Haltebecken betreiben?
Vielen Dank schonmal:)
Geschrieben von: Goldfisch - Vor 7 Stunden - Forum: Neu hier?
- Keine Antworten
Guten Morgen zusammen ☕️
Ich komme aus Salzburg Umgebung bin 49 und habe seit meiner Jugend (die schon lange vorbei ist) ;) Aquarien gehabt mit kleinen Pausen dazwischen. Mit Guppi angefangen bis hin zum Hypancistrus Zebra L46... Das ist der schwarz weiß gestreifte Wels. Durch meinen Pachtgarten bin ich auf Aquaponik gestoßen und möchte jetzt ein System mit 6 IBC Containern aufbauen. Beginnend mit dem Feststoffilter, 2 Movingbeds und 3 Fischtanks.... usw.... Werde euch bald viele Fragen stellen 😅 Lg Tom
ich bin Matthias und habe mir eine kleine Aquaponikanlage im Keller aufgebaut. Die Anlage ist inzwischen bereit für den Fischbesatz, und ich suche etwa zehn junge Tilapia.
Leider ist es gar nicht so einfach, hier in der Gegend welche zu finden. Hat jemand Nachwuchs abzugeben oder einen Tipp für eine Bezugsquelle in Berlin oder Brandenburg? Ich würde die Fische gerne selbst abholen.
Ich freue mich über Hinweise und den Austausch mit anderen Aquaponik-Begeisterten!
Falls hier noch jemand nach einer Bezugsquelle für den Besatz sucht: Ich hab meine Goldfische bei Teichfische-Online bestellt. Vielleicht hilft der Tipp ja jemandem weiter.
ich habe einen Gartenteich und bin beim Stöbern über Aquaponik gestolpert. Klingt echt spannend, aber ich stehe da noch ziemlich am Anfang und lese mich gerade erst ein.
Hallo, ich bin Rainer, 45Jahre aus dem Bezirk Kirchdorf in Oberösterreich.
Ich plane gerade meinen Einstieg in die AP und bin daher auf der Suche nach Informationen und Tipps.
Nach einer längeren Pause melde ich mich aufgrund gegebenen Anlasses wieder mit einem offenbar neuen Thema. Nach durchwachsenem Start und erfolgsversprechendem Saisonverlauf kam jetzt im Urlaub der große Knall. Mein System mit afrik. Welsen ist bereits mehrere Jahre immer mal wieder über mehrere Tage alleine gelaufen. Pumpen per Zeitschaltuhr, Fütterung per Automat. Heuer dürfte in den Tagen meiner Abwesenheit jedoch mit der Fütterung etwas schief gelaufen sein – zu große Einheiten, Temperaturabfall… - jedenfalls hat sich über diese eine große Menge an Futterresten angesammelt und das System ist gekippt.
Jetzt stellt sich mir die Frage: Wie kann ich das System besser überwachen und in weiterer Folge automatisieren?
Als Parameter zur Überwachung wären mir Temperatur und Wasserstand wichtig evtl. zus. visuelle Überwachung, zur Steuerung die Futtermenge und die Solarheizung sowie ggf. die Wasserzufuhr.
Chemische Parameter sind vorerst kein Thema.
Habt ihr in diese Richtung was im Einsatz? Egal ob Fertiglösung oder diy, bin für jede Anregung dankbar!
ich bin auf der Suche nach Tilapias, wenn geht um die 100 Stk. Leider habe ich bisher nur in Oberösterreich (mehr als 3 Stunden Autofahrt je Strecke) oder Tirol (Mehr als 4 Stunden Autofahrt je Strecke) Angebote erhalten, das möchte ich mir und den fischen aber nicht antun. Der Lebendversand aus Tirol würde um die 150 Euro kosten, das will ich auch nicht ausgeben :(
Scheitert nun das Projekt an Mangel an geeigneten Fischen? Oder kann mir irgendjemand weiterhelfen? Oferta hat mir übrigens den in Tirol vermittelt,... da habe ich schonmal angefragt.
ich uche Tilapias oder afrikanische Raubwelse für meine Aquaponikanlage. Ist meine erste Saison und ich weiß noch nicht so Recht wo ich die Fische herbekommen kann. Vllt kann jemand helfen und Tipps geben oder hat sogar selber Fische zu verkaufen.
Ich bin seit 2019 hier angemeldet, also nicht mehr ganz sooo frisch. Ich habe enorm viel aufzuholen! Junge, Junge – ich bin froh, dass es das Forum noch gibt.
Hier gelandet bin ich, nachdem ein großes AP-Projekt mit dem EWB aus Karlsruhe leider nicht umgesetzt werden konnte. Hier das Projekt, an dem ich mitgewirkt habe, da keine URL: -> EWB-Karlsruhe / Lankaponics (unter der Kategorie Sri Lanka)
Ich war vorher Mitglied im famosen AP-Verein Deutschland, der sich leider ziemlich schnell wieder aufgelöst hat …
Zu meiner AP-Vergangenheit:
2009 war ich für ein Jahr in Australien. Dort habe ich einen Biologen kennengelernt und mehrere Monate als Couchsurfer mit ihm zusammen gewohnt.
Dieser Typ hatte eine unglaubliche Begeisterung für alles, was wächst und gedeiht. Er hatte eine kleine (aber keineswegs rudimentäre) Anlage in einem alten Pool gebaut.
Das System befand sich in einem zu 90 % leeren Pool und bestand aus ein paar NFT-Röhren, die kontinuierlich durch eine Pumpe bewässert wurden. Das Geniale an dem System war, dass Enten, Gänse, Fische und Flusskrebse in der verbliebenen „Lache“ lebten.
Das war meine erste Erfahrung mit AP. Und wenn man sich die Systeme anschaut, die wir hier so kennen, war das eine der ganzheitlichsten Anlagen, die ich je gesehen habe. Mit minimalem technischem Aufwand hat er Unmengen an Tomaten, Gurken und Salat produziert.
Das alles – gepaart mit seiner unbändigen Begeisterung – hat mich komplett infiziert.
Nach meiner Rückkehr aus Australien habe ich mein Abitur nachgeholt, um Biologie (oder etwas in die Richtung) studieren zu können.
Schlussendlich habe ich Umweltwissenschaften in Landau studiert – mit dem Ziel, so viel wie möglich über bzw. für AP zu lernen. Ich habe mich auf aquatische Ökosysteme spezialisiert und alles mitgenommen, was ging. Parallel habe ich mit Freunden und Gleichgesinnten erste Anlagen gebaut und eigene Erfahrungen gesammelt.
Beim großen Projekt mit dem EWB konnte ich mein Wissen zumindest teilweise in die Praxis umsetzen.
Während meines Studiums habe ich außerdem in Aquakulturen, an der Iffezheimer Fischtreppe und in verschiedenen aquatisch geprägten Projekten mitgearbeitet.
Dann kam Corona – und als Student war das finanziell und organisatorisch eine echt harte Zeit. Das hat ja jeder miterlebt...
Ich habe mehrere Gründungsversuche gestartet, die meist an Platzmangel, Geldmangel – und ein bisschen an eigener Naivität – gescheitert sind. Die Begeisterung hat mich aber nie verlassen.
Inzwischen habe ich etwas Zeit und Kapital, eine kleine Anlage (Bilder folgen, sobald sie nach dem Umbau und Winter mal läuft) und große Pläne und Ideen für zukünftige AP-Systeme 😉
Ich sehe AP als integralen Bestandteil der zukünftigen Versorgungssicherheit in Deutschland. Kaum ein System liefert so umwelt- und ressourcenschonend gesunde und nachhaltige Proteine wie Aquaponik.
Bei Fragen zu meinen Erfahrungen oder sonstigem bin ich mir nie für eine Antwort zu schade. Außerdem habe ich eine recht umfangreiche – wenn auch mittlerweile vielleicht etwas veraltete – Sammlung an Papers, Berichten etc. über AP, die ich gerne teile.
Ich freue mich auf den Wissensaustausch mit Gleichgesinnten!