Hallo Zusammen,
heute wird es bunt.
Die Tage habe ich an einer der kletternden weißen Bohnen die aus den schwarzen Buschbohnen entstanden sind eine zweifarbige Blüte entdeckt. Mal schauen ob das eine schwarz-weiße Bohne wird. Ganz generell habe ich den weißen Bohnen-Pflänzchen wohl unrecht getan. Die haben lediglich ihre Zeit benötigt um in die Höhe zu klettern und sind - für ihren zierlichen Wuchs - ziemlich lang und kräftig geworden.
Das Ziel ist gelbe Spaghetti-Soße und das ist der Anfang.
Die "Goldene Königin" ist einsam und somit werden immer nur ein paar Tomaten reif. Diese 270g Portion Soße ist bereits eingefroren und weitere wird folgen. Birgit hatte noch die Idee das wir zu der gelben Spaghetti-Soße schwarze Spaghetti essen könnten. Die Spaghetti sind mit Tintenfisch-Tinte eingefärbt und sollen laut Beschreibung einen nussig-fischigen Geschmack haben und daraufhin hat sich die Idee der Carbonara Bolognese-Soße zu einer Garnelen-Soße weiterentwickelt. Als weitere Zutaten werden wir in der Soße die kleinen schwarzen Bohnen aus dem letzten Jahr verwenden und wie es aussieht scheinen unsere Sweet Palermo Paprika rot zu werden so das wir die Soße mit roter und grüner Paprika ergänzen werden.
Es gibt auch vegane schwarze Spaghetti aus schwarzen Bohnen aber bei einem Preis von 15,-€/kg waren wir uns einig das unsere Neugierde bezgl. des Geschmacks dieser speziellen Spaghetti eher unterentwickelt ist ;-) Vegan wäre gar nicht das Problem, es ist nur der Preis.
Auf den beiden Bildern seht Ihr die selben Tomaten. Das linke Bild ist der Blick von oben hinten und das zweite Bild die selben Tomaten von unten vorne. So rein theoretisch sind das Hochglanz-Tomaten aber das scheint die Damen vom Amt ein wenig zu stören und somit sehen die Tomate aufgrund der zelebrierten Sandbad-Events staubig grau aus. Am Ende ist das ziemlich egal den nach dem Waschen und Kochen wird das eine wunderbar dunkl-rote Tomatensoße wie Ihr bereits auf dem oberen Foto sehen konntet.
So richtig schön dunkel wir die Soße allerdings durch die - aus der Art geschlagene rot-grüne Tomate - die Pflanze kann ihren Ursprung zwar nicht verleugnen aber anstatt rot-grün gestreift sind die Tomate rot-schwarz gestreift und haben sehr dunkles Fleisch. Das Fleisch der Tomaten als schwarz zu bezeichnen wäre übertrieben aber in jedem Fall ist es irgendie dunkel-rot-braun-grünlich und färbt die Soße wie oben gezeigt.
Nach den frostigen Startschwierigkeiten des Yacon ist das mittlerweile eine schöne kräftige Pflanze geworden und der Yacon behauptet sich tapfer in dem Kuddel-Muddel-Bohnen-Beet. Mit dem Kompost sind in dem Beet auch Tomaten und Andenbeeren aufgetaucht und in Summe ist das Beet ein kleiner grüner Dschungel. Selbstverständlich auch aufgrund des regelmäßigen gießens. Laut Pflegevorgabe ist das beim Yacon nicht erforderlich aber bei den anderen Pflanzen sehr wohl. So rein theoretisch war der Juli in den letzten Jahrzenten der regenreichste Monat und gießen verzichtbar, tatsächlich hat es in diesem Sommer bei uns in den letzten 8 Wochen nur 2x ganz kurz geregnet und wir müssen den gesamten Garten regelmäßig wässern. Der letzte Regen war übrigens gestern ein Gewitterschauer der in 20min. 10l/m2 erbracht hat und das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Der einzige erkennbare Vorteil an diesem viel zu trockenem Wetter sind die wild gewachsenen Tomaten und die Andenbeeren im Freien. Bei so wenig Regen können die Freiland-Tomaten nicht vergammeln und die ersten Früchte werden vermutilch in spätestens einer Woche abreifen. Bei den Andenbeeren ist erkennbar das die die Hitze auch sehr mögen die Ballon-Früchte sind dabei rießig zu werden.
So richtig praktisch ist die Pflanzenmischung von Tomaten und den Prunkbohnen. Ich muss die Tomaten nirgends anbinden da die Bohnen die Tomaten an den Kletterhilfen festranken. Bei diesen angetackerten Tomaten stellt sich mindestens bei einer Sorte die Frage was das für Tomaten werden. Bis heute ist das noch nicht erkennbar. Erkennbar sind die schwarzen Schönheiten und die Drunter-Tomaten wobei letztere in dem Dschungel natürlich keine Chance haben.
Ich hatte in einem der letzten Posts geschrieben das ich mich über das unübliche und welke Aussehen der Pflanzen zur Mittagszeit wundere. In den letzten beiden Jahren war das bestenfalls eine Ausnahme. Bzw. hatte ich so rein theoretisch die rethorische Frage nach der Ursache gestellt. Ich habe die Antwort in den letzten Tagen durch Zufall entdeckt. Das das mit Hitze und zu viel Sonne im Zusammenhang steht war klar aber ich habe tatsächlich nicht gewußt das Pflanzen bei > 35°C die Photosynthese einstellen und in der Folge nicht mehr wachsen. Die Pflanzen gehen in den Überlebensmodus. Tomaten bei 35°C und Paprika bei spätestens 38°C und durch die Hitze der letzten Wochen, die im GW nochmals höher ist, weiß ich jetzt warum die Sweet Palermo-Paprika keine Farbe bekommen. Überhitzte Paprika in einem GW bei > 37°C im Außenbereich haben einfach keine Chance. Ohne Zweifel ist das auch die Ursache für das Faueln der Paprikaschoten ohne eine Färbung zu bekommen. In den letzte zwei Wochen sind mir 3 Paprika von jetzt auf gleich matschig von den Pflanze gefallen, aber wie Ihr oben bereits gelsen habt ist in der Zwischenzeit die erste Schote dabei Farbe zu bekommen und das Schattennetz, das in diesem Sommer zum dritten Mal auf dem GW liegt, macht einen guten Job.
Ich werde die Tage mal ein Bild vom Yacon in seinem Dschungel posten.
Gruß
Stephan
heute wird es bunt.
Die "Goldene Königin" ist einsam und somit werden immer nur ein paar Tomaten reif. Diese 270g Portion Soße ist bereits eingefroren und weitere wird folgen. Birgit hatte noch die Idee das wir zu der gelben Spaghetti-Soße schwarze Spaghetti essen könnten. Die Spaghetti sind mit Tintenfisch-Tinte eingefärbt und sollen laut Beschreibung einen nussig-fischigen Geschmack haben und daraufhin hat sich die Idee der Carbonara Bolognese-Soße zu einer Garnelen-Soße weiterentwickelt. Als weitere Zutaten werden wir in der Soße die kleinen schwarzen Bohnen aus dem letzten Jahr verwenden und wie es aussieht scheinen unsere Sweet Palermo Paprika rot zu werden so das wir die Soße mit roter und grüner Paprika ergänzen werden.
Es gibt auch vegane schwarze Spaghetti aus schwarzen Bohnen aber bei einem Preis von 15,-€/kg waren wir uns einig das unsere Neugierde bezgl. des Geschmacks dieser speziellen Spaghetti eher unterentwickelt ist ;-) Vegan wäre gar nicht das Problem, es ist nur der Preis.
So richtig schön dunkel wir die Soße allerdings durch die - aus der Art geschlagene rot-grüne Tomate - die Pflanze kann ihren Ursprung zwar nicht verleugnen aber anstatt rot-grün gestreift sind die Tomate rot-schwarz gestreift und haben sehr dunkles Fleisch. Das Fleisch der Tomaten als schwarz zu bezeichnen wäre übertrieben aber in jedem Fall ist es irgendie dunkel-rot-braun-grünlich und färbt die Soße wie oben gezeigt.
Nach den frostigen Startschwierigkeiten des Yacon ist das mittlerweile eine schöne kräftige Pflanze geworden und der Yacon behauptet sich tapfer in dem Kuddel-Muddel-Bohnen-Beet. Mit dem Kompost sind in dem Beet auch Tomaten und Andenbeeren aufgetaucht und in Summe ist das Beet ein kleiner grüner Dschungel. Selbstverständlich auch aufgrund des regelmäßigen gießens. Laut Pflegevorgabe ist das beim Yacon nicht erforderlich aber bei den anderen Pflanzen sehr wohl. So rein theoretisch war der Juli in den letzten Jahrzenten der regenreichste Monat und gießen verzichtbar, tatsächlich hat es in diesem Sommer bei uns in den letzten 8 Wochen nur 2x ganz kurz geregnet und wir müssen den gesamten Garten regelmäßig wässern. Der letzte Regen war übrigens gestern ein Gewitterschauer der in 20min. 10l/m2 erbracht hat und das ist ein Tropfen auf den heißen Stein. Der einzige erkennbare Vorteil an diesem viel zu trockenem Wetter sind die wild gewachsenen Tomaten und die Andenbeeren im Freien. Bei so wenig Regen können die Freiland-Tomaten nicht vergammeln und die ersten Früchte werden vermutilch in spätestens einer Woche abreifen. Bei den Andenbeeren ist erkennbar das die die Hitze auch sehr mögen die Ballon-Früchte sind dabei rießig zu werden.
So richtig praktisch ist die Pflanzenmischung von Tomaten und den Prunkbohnen. Ich muss die Tomaten nirgends anbinden da die Bohnen die Tomaten an den Kletterhilfen festranken. Bei diesen angetackerten Tomaten stellt sich mindestens bei einer Sorte die Frage was das für Tomaten werden. Bis heute ist das noch nicht erkennbar. Erkennbar sind die schwarzen Schönheiten und die Drunter-Tomaten wobei letztere in dem Dschungel natürlich keine Chance haben.
Ich hatte in einem der letzten Posts geschrieben das ich mich über das unübliche und welke Aussehen der Pflanzen zur Mittagszeit wundere. In den letzten beiden Jahren war das bestenfalls eine Ausnahme. Bzw. hatte ich so rein theoretisch die rethorische Frage nach der Ursache gestellt. Ich habe die Antwort in den letzten Tagen durch Zufall entdeckt. Das das mit Hitze und zu viel Sonne im Zusammenhang steht war klar aber ich habe tatsächlich nicht gewußt das Pflanzen bei > 35°C die Photosynthese einstellen und in der Folge nicht mehr wachsen. Die Pflanzen gehen in den Überlebensmodus. Tomaten bei 35°C und Paprika bei spätestens 38°C und durch die Hitze der letzten Wochen, die im GW nochmals höher ist, weiß ich jetzt warum die Sweet Palermo-Paprika keine Farbe bekommen. Überhitzte Paprika in einem GW bei > 37°C im Außenbereich haben einfach keine Chance. Ohne Zweifel ist das auch die Ursache für das Faueln der Paprikaschoten ohne eine Färbung zu bekommen. In den letzte zwei Wochen sind mir 3 Paprika von jetzt auf gleich matschig von den Pflanze gefallen, aber wie Ihr oben bereits gelsen habt ist in der Zwischenzeit die erste Schote dabei Farbe zu bekommen und das Schattennetz, das in diesem Sommer zum dritten Mal auf dem GW liegt, macht einen guten Job.
Ich werde die Tage mal ein Bild vom Yacon in seinem Dschungel posten.
Gruß
Stephan
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