20.09.2026, 20:09
Die Fortsetzung der Wachtel-News und anderer Shorts ;-)
Mauser-Diät!
Die Damen vom Amt sind mitten in der Mauser und haben das Fressen zur Staatsaffäre erklärt. Körner? Igitt! Die werden mit einem Blick bedacht, als hätte Birgit und ich Sägemehl serviert. Die Würmchen sind erlaubt, aber nur aus der Hand, nur einzeln und erst nach einer gründlichen Inspektion unserer Finger. Selbst die Fingerspitzen dürfen auf garkeinen Fall oder auch nur ansatzweise seitlich neben einer Amts-Dame sein, wir könnten streicheln wollen. Irgendwie schwierig bei fünf von den ungnädigen Damen.
Und just in der Sekunde, in der sich wieder ein Federkiel durchschiebt, wird gehackt, geputzt, geplustert und sich beschwert. Danach sieht das Innen-Amt aus wie das Schlachtfeld einer Kissenschlacht, aber die Damen vom Amt sehen keinerlei Zusammenhang zu ihrer eigenen Person.
Ebenfalls wieder ganz weit vorne im Rennen: „Sand-Baden extrem!“ Es geht ins Sandbad und das ist in der Mauser keine Körperpflege mehr, das ist Extremsport. Die Damen werfen sich in den Sand ud was folgt ist eine Bauchlandung, eine Vollrotation, Flügel auf Anschlag und dann mit Vollgas buddeln bis eine Sandwolke aus dem Innen-Amt wabert. In diesem Zyklon aus Sand und Staub taucht zwischendurch ein zerzauster Kopf aus dem Nebel auf, blinzelt mich an um in derselben Sekunde wieder im Sturm zu verschwimmen.
Mein Verdacht: Federn bestehen fast nur aus Eiweiß und darum ist das Würmchen jetzt das einzige Nahrungsmittel, das Beachtung verdient. Speedy hat das Konzept als Erste verstanden und schaut mich dabei so böse an, als hätte ich es erfunden.
Stachel-Alarm!
Der Brombeerblatt-Tee ist eine tolle Sache, das Rebeln der getrockneten Blätter allerdings nicht. Ich hatte gehofft, dass die Stacheln beim Trocknen im Backofen freundlicherweise die Waffen strecken. Falsch gedacht! Die werden nicht weicher, die werden zu Mini-Kanülen. Wer mit bloßen Fingern rebelt, kann hinterher Akupunktur ohne Termin abrechnen. In jedem Fall wird der Tee bis zum Frühjahr reichen.
Das Ende vom Lied. Ich jetzt zwei Sorten von Löcher in den Fingerspitzen: Die von Speedys bösem Blick und die von den Brombeerblättern ;-)
Paprika-Pflücken für Fortgeschrittene!
Ich musste Paprika ernten. Die Familie war geladen und wir wollten Gyrossuppe kochen. Die Tomaten für die Soße waren nett aber wer glaubt, dass man eine Spitzpaprika einfach pflückt, hat noch nie im Paprikawald gestanden. Der Duft betört die Sinne und irgendwie hängen die Früchte natürlich genau dort, wo man nicht hinkommt: Hinter dem Alu-Profil, unter den Weißen Fliegen oder drei Etagen unter dem Pumpensumpf.
Die Stiele halten eisern fest, und wenn ich ziehe, kommt nicht die Paprika, sondern der ganze Ast. Ein sauberer Schnitt wäre die Lösung, aber die Schere liegt selbstverständlich irgendwo im GW und ich hänge halb verrenkt im Beet der GW-APimGW und mitten im Wald.
Immerhin: Die Ausbeute stimmt. Die Sweetys machen ihrem Namen alle Ehre, und die Damen vom Amt bekommen die krummen Exemplare. Fressen tun sie die selbstverständlich erst dann, wenn ich nicht hinschaue.
So richtig witzig. Mein Schwager mag scharfe Chillis und wollte gerne unsere scharfen Chilli mit nach Hause nehmen. Beim Essen habe ich fix zwei "Sibirische Hauspaprika" aus dem GW geholt und Ihm zum Testen auf den teller gelegt. Ich glaube nach der Ersten hat er auf die Frage seines Sohnes: Sind die scharf? Erstmal mal nach Luft schnappen müssen, sich den Schweiß abgetupft und mit einem knappen "Ja" geantwortet um dann beim Essen eine Pause einzulegen. In jedem Fall haben wir die zweite Schote nach dem Essen noch auf seinem Teller gefunden und wir haben keine Erinnerung erhalten das wir doch Bitte die Chillis für Ihn ernten sollten ;-)
Gruß
Stephan
Mauser-Diät!
Die Damen vom Amt sind mitten in der Mauser und haben das Fressen zur Staatsaffäre erklärt. Körner? Igitt! Die werden mit einem Blick bedacht, als hätte Birgit und ich Sägemehl serviert. Die Würmchen sind erlaubt, aber nur aus der Hand, nur einzeln und erst nach einer gründlichen Inspektion unserer Finger. Selbst die Fingerspitzen dürfen auf garkeinen Fall oder auch nur ansatzweise seitlich neben einer Amts-Dame sein, wir könnten streicheln wollen. Irgendwie schwierig bei fünf von den ungnädigen Damen.
Und just in der Sekunde, in der sich wieder ein Federkiel durchschiebt, wird gehackt, geputzt, geplustert und sich beschwert. Danach sieht das Innen-Amt aus wie das Schlachtfeld einer Kissenschlacht, aber die Damen vom Amt sehen keinerlei Zusammenhang zu ihrer eigenen Person.
Ebenfalls wieder ganz weit vorne im Rennen: „Sand-Baden extrem!“ Es geht ins Sandbad und das ist in der Mauser keine Körperpflege mehr, das ist Extremsport. Die Damen werfen sich in den Sand ud was folgt ist eine Bauchlandung, eine Vollrotation, Flügel auf Anschlag und dann mit Vollgas buddeln bis eine Sandwolke aus dem Innen-Amt wabert. In diesem Zyklon aus Sand und Staub taucht zwischendurch ein zerzauster Kopf aus dem Nebel auf, blinzelt mich an um in derselben Sekunde wieder im Sturm zu verschwimmen.
Mein Verdacht: Federn bestehen fast nur aus Eiweiß und darum ist das Würmchen jetzt das einzige Nahrungsmittel, das Beachtung verdient. Speedy hat das Konzept als Erste verstanden und schaut mich dabei so böse an, als hätte ich es erfunden.
Stachel-Alarm!
Der Brombeerblatt-Tee ist eine tolle Sache, das Rebeln der getrockneten Blätter allerdings nicht. Ich hatte gehofft, dass die Stacheln beim Trocknen im Backofen freundlicherweise die Waffen strecken. Falsch gedacht! Die werden nicht weicher, die werden zu Mini-Kanülen. Wer mit bloßen Fingern rebelt, kann hinterher Akupunktur ohne Termin abrechnen. In jedem Fall wird der Tee bis zum Frühjahr reichen.
Das Ende vom Lied. Ich jetzt zwei Sorten von Löcher in den Fingerspitzen: Die von Speedys bösem Blick und die von den Brombeerblättern ;-)
Paprika-Pflücken für Fortgeschrittene!
Ich musste Paprika ernten. Die Familie war geladen und wir wollten Gyrossuppe kochen. Die Tomaten für die Soße waren nett aber wer glaubt, dass man eine Spitzpaprika einfach pflückt, hat noch nie im Paprikawald gestanden. Der Duft betört die Sinne und irgendwie hängen die Früchte natürlich genau dort, wo man nicht hinkommt: Hinter dem Alu-Profil, unter den Weißen Fliegen oder drei Etagen unter dem Pumpensumpf.
Die Stiele halten eisern fest, und wenn ich ziehe, kommt nicht die Paprika, sondern der ganze Ast. Ein sauberer Schnitt wäre die Lösung, aber die Schere liegt selbstverständlich irgendwo im GW und ich hänge halb verrenkt im Beet der GW-APimGW und mitten im Wald.
Immerhin: Die Ausbeute stimmt. Die Sweetys machen ihrem Namen alle Ehre, und die Damen vom Amt bekommen die krummen Exemplare. Fressen tun sie die selbstverständlich erst dann, wenn ich nicht hinschaue.
So richtig witzig. Mein Schwager mag scharfe Chillis und wollte gerne unsere scharfen Chilli mit nach Hause nehmen. Beim Essen habe ich fix zwei "Sibirische Hauspaprika" aus dem GW geholt und Ihm zum Testen auf den teller gelegt. Ich glaube nach der Ersten hat er auf die Frage seines Sohnes: Sind die scharf? Erstmal mal nach Luft schnappen müssen, sich den Schweiß abgetupft und mit einem knappen "Ja" geantwortet um dann beim Essen eine Pause einzulegen. In jedem Fall haben wir die zweite Schote nach dem Essen noch auf seinem Teller gefunden und wir haben keine Erinnerung erhalten das wir doch Bitte die Chillis für Ihn ernten sollten ;-)
Gruß
Stephan
Auch unter ### www.drehruemchen.de/aquaponik/ ### Über Rückmeldungen zur Verbesserung der Homepage würde ich mich freuen.