31.03.2025, 20:25
Hallo Tobi,
ich bin morgen in dem Werk mit der (photometrischen?) Analyse. Wir messen seit Jahren Werte in der Abwasserbehandlung und falls ich die Zeit finde werde ich nachfragen welche Stoffe wir messen können und Dich informieren, ggf. Links zusenden.
Das Konzept Deiner Anlage sieht schlüssig aus. Bei Deiner Aussage: "Stabilität vor Ertrag!" vermute ich das Welse in Deinem Sinn kontraproduktiv sind. Hier mal die Gedanken-Kette dazu: Ich befürchte das Du nur mit Salat und Erdberren Probleme mit dem Nährstoff- bzw. Düngerverbrauch bekommst weil Du bei den Welsen (vermutlich) den Overcrowding-Effekt nutzen musst um Kanibalismus zu vermeiden, entsprechend hast Du durch viele Fische viel Dünger und in der Folge musst Du den Plan A) den Teilwasseraustausch durchführen der wiederum zu Sprüngen in Deinen Messreihen führt. Bei europäischem Wels kann ich Dir leider mangels Erfahrung nicht mit Rat&Tat helfen von daher musst Du die zuvor getroffene Annahme zum Over-Crowding unbedingt überprüfen.
Eine mögliche Lösung könnte es sein das DWC durch ein Ebbe-Flut zu tauschen da Du eine deutlich größere Oberfläche für die Bakterien hast und weniger Probleme beim Anpflanzen von stark zehrenden Pflanzen wie Tomaten oder Gurken bekommst. Grundsätzlich kann man Tomaten und Gurken auch in NFT o. DWC einsetzen, aber ich habe deutlich bessere Erfahrungen im Ebbe-Flut. Eine zweite Möglichkeit wäre es das für die Welse verfügbare Wasservolumen durch ein Gitter künstlich zu reduzieren und so den Over-Crowding-Effekt (falls erforderlich) zu erzielen.
Die Schleien werden kommen, aber erstmal möchte Birgit die welt-ersten AP-Wachteln haben und mit ein wenig Glück werden wir am Wochenende oder zum Ende der kommenden Woche die 5 Damen abholen können. Die Einstreu und der Sand für das Sandbad sind seit heute an Ort und Stelle und es fehlt nur noch ein wenig Stroh und das Futter. Anschließend kümmern wir uns um die Karpfen, Schleien und Krebse.
Die Schleien sind ein Langzeitprojekt mit der Ausnahme das wir 1´ne große/größere Schleie einsetzen werden um im Herbst heraus finden zu können ob uns der Geschmack einer AP-Schleie zusagt. Bis es soweit ist wirst Du allerdings noch das eine oder andere Selbstgespräch lesen müssen ;-)
Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg!!!
Gruß
Stephan
ich bin morgen in dem Werk mit der (photometrischen?) Analyse. Wir messen seit Jahren Werte in der Abwasserbehandlung und falls ich die Zeit finde werde ich nachfragen welche Stoffe wir messen können und Dich informieren, ggf. Links zusenden.
Das Konzept Deiner Anlage sieht schlüssig aus. Bei Deiner Aussage: "Stabilität vor Ertrag!" vermute ich das Welse in Deinem Sinn kontraproduktiv sind. Hier mal die Gedanken-Kette dazu: Ich befürchte das Du nur mit Salat und Erdberren Probleme mit dem Nährstoff- bzw. Düngerverbrauch bekommst weil Du bei den Welsen (vermutlich) den Overcrowding-Effekt nutzen musst um Kanibalismus zu vermeiden, entsprechend hast Du durch viele Fische viel Dünger und in der Folge musst Du den Plan A) den Teilwasseraustausch durchführen der wiederum zu Sprüngen in Deinen Messreihen führt. Bei europäischem Wels kann ich Dir leider mangels Erfahrung nicht mit Rat&Tat helfen von daher musst Du die zuvor getroffene Annahme zum Over-Crowding unbedingt überprüfen.
Eine mögliche Lösung könnte es sein das DWC durch ein Ebbe-Flut zu tauschen da Du eine deutlich größere Oberfläche für die Bakterien hast und weniger Probleme beim Anpflanzen von stark zehrenden Pflanzen wie Tomaten oder Gurken bekommst. Grundsätzlich kann man Tomaten und Gurken auch in NFT o. DWC einsetzen, aber ich habe deutlich bessere Erfahrungen im Ebbe-Flut. Eine zweite Möglichkeit wäre es das für die Welse verfügbare Wasservolumen durch ein Gitter künstlich zu reduzieren und so den Over-Crowding-Effekt (falls erforderlich) zu erzielen.
Die Schleien werden kommen, aber erstmal möchte Birgit die welt-ersten AP-Wachteln haben und mit ein wenig Glück werden wir am Wochenende oder zum Ende der kommenden Woche die 5 Damen abholen können. Die Einstreu und der Sand für das Sandbad sind seit heute an Ort und Stelle und es fehlt nur noch ein wenig Stroh und das Futter. Anschließend kümmern wir uns um die Karpfen, Schleien und Krebse.
Die Schleien sind ein Langzeitprojekt mit der Ausnahme das wir 1´ne große/größere Schleie einsetzen werden um im Herbst heraus finden zu können ob uns der Geschmack einer AP-Schleie zusagt. Bis es soweit ist wirst Du allerdings noch das eine oder andere Selbstgespräch lesen müssen ;-)
Ich wünsch Dir auf jeden Fall viel Erfolg!!!
Gruß
Stephan
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