18.04.2012, 09:17
(18.04.2012, 08:36 )fischesser schrieb:(18.04.2012, 04:32 )sunnyfarm schrieb: Es kommt aber mit Sicherheit auf die Groesse des Systems an.
Auf diese Welszucht, in Mecklenburg, wurde in anderen Threads schon aufmerksam gemacht, die benutzen ja auch Parabolspiegel, und wie es scheint ziemlich erfolgreich.
Ohne zu recherchieren wuerde ich denken das bei solchen Anlagen in dieser Gegend das Geschaeftskonzept primaer Subventionen abzugreifen ist.
Dafuer habe ich kein Verstaendnis, denn sowas fuehrt zu Marktverzerrungen und macht die Welszucht fuer jeden echten nachhaltigen Fischfarmer komplett unattraktiv. Die Welt braucht echte Nachhaltigkeit, keine weiteren Fakes :-)
-5 euro/kg Filet
-27Grad
-400qm Parabolspiegelflaeche mit Nachfuehrung
Wenn man die diversen Unterlagen der Universitaeten und die Geschaeftsplaene der Urbanfarmers vergleicht - dann fuehrt kein Weg zu 5euro/kg Filet in Mitteleuropa ohne Subventionen abzugreifen. Selbst wenn man die Energiekosten ignoriert.
Okay... bin immer bereit, dazu zu lernen, und hatte ja nur gesagt, dass ich thermalenergie Quellen nicht von Anfang aus abschlagen wuerde, auch nicht in Deutschland.
Es ging mir ja auch mehr darum, ob es nicht moeglich ist, Hitzequellen direkt zu verwerten, um Strom einzusparen... Natuerlich nicht darum, "gruenen" Strom zu produzieren, der danach mittels elektrischer Heizung wieder in Waerme umgewandelt wird.
Mehr die Idee, mit thermischer Energie, einen Waermetauscher im Fischbecken zu versorgen. Die Regelung muesste dann elektronisch sein, scheint allerdings ziemlich Aufwendig, denke ich mal...
So ein Biomeiler produziert ja auch Temperaturen bis 80 Grad C... nonstop... kostenlose Waerme...
Wollte nichts verkaufen... habe nur ein wenig quer gedacht...
Was Subventionen anbelangt haben wir wohl den selben Blick, und eine aehnliche Meinung!
Beste Gruesse!