So, das Projekt hat begonnen. Derzeit noch experimentell... D.h. mit gedüngtem Nährstoffreservat. Nächstes Jahr soll das aber bereits Aquaponisch laufen. Ich habe ein 200 Liter indoor Becken welches derzeit noch mit Tropenfischen besetzt ist. Diese sollen weichen und durch einfachere ersetzt werden. Goldfische oder andre weniger anspruchsvolle Fische. So kann ich diese einfach überwintern.
Weiterer Aspekt ist natürlich, dass dann mein Heizstab aus dem AQ verschwinden kann.
im Winter läuft über dem Becken eine bisher noch in der Planungsphase steckende Indoor Anlage mit Ebbe/Flut über dem Aquarium. So halte ich die Fische halbjährig drinnen und draußen und kann sie jeweils nutzen.
Ich habe das Thema bereits im Mai angeschnitten und bin nun so weit fortgeschritten, dass ich die Ergebnisse mal präsentieren möchte.
Ich wollte mir gleichzeitig einen Balkonteich anschaffen, sowie auf dem Balkon ein Hochbeet einrichten, um Zupfsalate, Kräuter und evtl ein wenig Erdbeere anzubauen.
Im Schnitt resultierte dies nun in ein Solarbetriebenes Aquaponik NFT System, welches am Ende sowohl dekorativ als auch Nützlich auf meinem Balkon Einzug hält.
Ich fasse mal einige Posts aus einem anderen Forum, wo ich den Aufbau bereits dokumentiert habe, hier zusammen :
Der Aufbau ist noch relativ Strukturlos. D.h. alles lose verbaut und verlegt. Kabelführung missachten wir mal bitte. Aber das Prinzip an sich funktioniert prima, jedenfalls von der technischen Seite her betrachtet.
Der Akku lädt tagsüber während die Pumpe arbeitet und gibt nachts die Leistung wieder ab.
Gepflanzt habe ich aus Zeitmangel leider noch nichts. Aber es sind Zupfsalat und diverse Kräuter geplant. Ebenfalls bin ich mir noch nicht sicher, ob ich dieses Jahr bereits Fische einsetze, da die Zeit bis zum Winter doch recht kurz ist.
Warscheinlich überbrücke ich diese Saison wegen des späten Starts hydroponisch.
Als Pflanzbehälter habe ich aus Geiz-gründen einfache Plastikbecher für 3 € genommen (wohlbemerkt 30 Stück) Diese habe ich einfach per Lötkolben entsprechend löcherig gestaltet. So bleibt die Stabilität erhalten.
Ich habe mich für ein NFT System entscheiden. Anfangs habe ich hierfür kaum Gefälle eingebaut im Rohr, damit das Wasser stets etwa 1-2 cm im Rohr stehen bleibt. Später, wenn die Wurzeln den Becher verlassen haben, werde ich entsprechend das Gefälle erhöhen.
So, habe mal eine Test-bepflanzung vorgenommen. Mal sehen wie die kleinen das vertragen.
Basilikum, Schnittlauch und 2 zimmerpflanzen hielten Einzug.
Im nächsten Jahr will ich anfangen und beginne so langsam mit der Planung.
Als Fischbehälter will ich ein rundes Regenfass verwenden. Mindestens 500 Liter. Das Wasser soll in eine leichte Rotation versetzt werden und in der Mitte soll ein SLO dafür sorgen, dass die Feststoffe nach draußen transportiert werden. Daneben kommt ein Sumpf, aus dem das Wasser mit einem TLH in das Fischbecken gepumpt werden. Der TLH soll für einen Teil der Sauerstoffversorgung und für die Rotation sorgen. Der Überlauf aus dem Fischbecken führt in einen Filter und von da wird das Wasser zu den Pflanzen gepumpt.
Hier müsste ich wissen, wie groß Sumpf und Filter im Verhältnis zum Fischbecken sein müssen und was sich als Filter eignet (Hel-X z.B)
Für Fischbecken, Sumpf und Filter würde ich am liebsten Regentonnen verwenden. Für mich ist das bisher am praktischsten und günstigsten.
So weit, so gut. Irgend ein Denkfehler bis hier her?
Als großes "Grow Bed" möchte ich eine Art Pflanzkasten verwenden. Also nicht so breit, aber etwas tiefer (50cm). Da sollen als "Hauptabnehmer" 3-5 Tomaten Platz finden. Eventuell auch aufgeteilt in zwei kleinere Pflanzkästen. Zusätzlich hätte ich gerne noch zwei oder mehr Pflanztürme für Salat und Erdbeeren.
Ob es dann noch reicht für ein flacheres Growbed für andere Sachen muss sich dann zeigen.
Mir kam gerade ein Gedanke. Was spricht eigentlich dagegen, den Syphon außerhalb des Growbeds zu montieren? Das wäre wartungsfreundlicher und, wenn mich mein Gedankenmodell nicht täuscht, sollte es genauso funktionieren.
Man müsste den Syphon eigentlich nur in eine geschlossene Röhre setzen, die mit dem Becken verbunden ist. Einziges Problem wäre ein Verschluss, der zwar einfach zu entfernen, aber luftdicht ist. Ich habe hier eine Plexiglasröhre von einer Wassersäule. Die könnte man zweckendfremden. Da könnte man dem Syphon bei der Arbeit zuschauen :-)
Ein weiterer Vorteil wäre, dass der Syphon vor allem in kleineren Growbeds keinen Platz wegnimmt.
Hallo ich verkaufe 10 große Rote und 5 große Grüne Tilapien.
Verkauf nur komplett bei 5€ pro Tier.
Versand ist nicht möglich, müssen in Westerlinde abgeholt werden.
Ist es eigentlich von Vorteil, wenn man das Fischbecken rund macht und das Wasser in Rotation versetzt? Dann können sich die Fische bewegen wie in einer Strömung. Oder setzen sie dann nicht genug Fett an bzw wachsen langsamer?
ich bin auf der Suche nach Projektbeispielen/Fallstudien welche die Schnittstelle Aquaponik & Biogas beleuchten. Hier suche ich nach Informationen/Beispielen zu Gasertrag, Methananteil im Verhaeltnis zu Einsatzstoffen aus der Fischproduktion und Produktionsmenge Fisch.
Fuer jeden Tip, Link oder Hinweis dankbar.
Beste Gruesse,
Axel