ich habe mal Fragen zur Zucht der Marienbuntbarsche.
Wie in dem anderen Thread beschrieben, bin ich ja Eigner von acht Mariae.
Nun stellt sich mir die Frage nach einer perspektivischen Zucht.
Im Moment sind alle 8 in dem Fischtank, der - wie bereits beschrieben mit 150L nicht all zu groß ist.
Frage Nr. 1: Wie separiere ich ein Pärchen?
Mir ist schon klar, wie der Teil mit dem Kescher geht :). Aber wie finde ich zusammenpassende Fische? Das bringt mich zu
Frage Nr. 2: Wie unterscheide ich nur die Geschlechter?
Ich habe ja bereits einiges gelesen und auch, dass es da nicht so die harten Kriterien gibt. Aber sowas wie Punkte in den Flossen sehe ich bei allen Fischen. Und die Wahrscheinlichkeit auf 8 Männchen ist doch eher gering.
Frage Nr. 3: Ab welcher Größe hat es Sinn, die potentiellen Eltern zu separieren?
Frage Nr. 4: Wie groß sollte die "Kinderstube" sein, also das Becken, indem die Fortpflanzun, Eiablage und Bebrütung funktioniert?
Vielen Dank und ich hoffe mein Fragestil ist nicht zu forsch. Es ist eher so geschrieben, damit ich nicht ins Schwafeln komme... :rolleyes:
Hallo zusammen,
bin momentan etwas verwirrt, brauche dringend Hilfe.
Mein System (4 qm Fischbecken im Gewächshaus) lief den ganzen Sommer über im Großen und Ganzen ohne Probleme mit Tilapiabesatz. Weil ich ziemlich wenig Fische und viele Pflanzen hatte bin ich eigentlich nie über 10mg/l Nitrat gekommen.
Da die Saison für die Tilapien temperaturbedingt zu Ende ist und ich sowieso auf winterharte Fische umsteigen will, habe ich die Tilapien abgefischt und mir Schleien- und Karpfensetzlinge (K1 und K2) besorgt. Die waren anfangs ganz fidel, dann wurden sie irgendwie immer träger, und jetzt, nach ca 4 Wochen, beginnen die Schleien nach und nach zu sterben. Die Karpfen sehen auch nicht so richtig glücklich drein. Jetzt ging natürlich die Ursachenforschung los, Wasserwerte:
pH 7
Ammonium fast 0
Nitrit 0
Nitrat ca 20 mg/l
Sauerstoff optimal
Klingt doch eigentlich in Ordnung, oder?
Der Fischzüchter, von dem ich die Setzlinge habe, hat die Fische auch schon auf Krankheiten/Parasiten untersucht, Befund negativ.
Nur der Nitratwert hat ihm nicht gefallen. Er hat dann extra noch bei einem Fischmeister nachgefragt, der meinte auch ab 20 g/m³ wäre für die Fische tödlich.
Mein schlaues Karpfenbuch hält auch Nitratwerte über 10 g/m³ für bedenklich.
Andererseits fährt man doch in der Aquaponik eher viel höhere Nitratwerte, oder?
Wer hat denn nun recht? Oder sind Karpfenartige so viel empfindlicher auf Nitrat als Tilapien?
Wer kann Licht ins Dunkel bringen?
ich habe mir in dieser Woche 25 Edelkrebs Sommerlinge besorgt und werde sie über den Winter im Innenbereich halten. Im Frühjahr habe ich vor mit Edelkrebsen im Aquaponik zu experimentieren.
Wenn jemand Vorschläge oder schon Erfahrenen gemacht hat bitte ich um Tipps.
Kann mir bitte jemand sagen, was da auf meinem Salat in Massen lebt und was ich machen kann? Eventuell Nützlinge oder ein unbedenkliches, selbst gemischtes Spray?
über mich:
männlich,Mitte 40, mehrere Jahre Erfahrung Aquaristik
aktiver Jäger, gelernter Koch und Student der hochwertigen nicht genmanipulierten Lebensmittel,
Ich wollte hier mal posten was ich vorhabe um eventuell ein paar Menschen aus der Region zu finden die gerne mitmachen würden.
Bin hier in Weil der Stadt,Kreis Böblingen bei Stuttgart.
Habe bei mir im Teilort Münklingen einen Landwirt überzeugen können einen Leerstehenden Schweinestall für Aquaponic zu nutzen. Ein Hofladen mit Schlachterei ist dort bereits vorhanden.Also funktionierende Vertriebsstruktur.
Mein Nachbar ist auch Obmann der Landwirte hier im Kreis, hat also Möglichkeiten einen gewissen Einflußzu nehmen um Synergien bilden zu können wenn man alles ausweiten möchte. Was mein absolutes Ziel ist. Doch dazu später mehr.
Da Landwirte Privilegien haben im Außenbereich zu bauen, könnte man auch die Anlage bei meinem Nachbarn erstmal auf wirklich großen Flächen anlegen.
Der Bauer hat einen eigenen Brunnen gebohrt und somit einen eigene autarke Wasserversorgung.[/font]
Momentan stehen im Stall erstmal 100m² zur Verfügung. Becken im Boden vorhanden, aber nur ca. Bachbetttiefe(ich glaube um die 40 cm). Habe noch nicht auf den Zentimeter nachgemessen, sorry.
Anbieten würden sich hier natürlich Forellen oder man stellt in die Bodenvertiefung andere Behälter um das Volumen zu erweitern.
Doch ich habe mich entschieden als ersten Schritt hier nach Mitarbeitern/Teilhabern Ausschau zu halten.
Möchte die vorhandenen Flächen mit dem Gewinn aus dem Verkauf so schnell es geht vergrößern auf ca. mindestens 500 m².
Meine Idee ist eine Art Genossenschaftsmodell wo man für eingebrachte Arbeit/ Geldanteile wiederum Lebensmittel/ Gewinnanteile bekommt.
Ich würde gerne so schnell es geht All In gehen um die Anlage in Betrieb zu nehmen mit vereinigten Arbeits- und finanziellen Kräften.
Auch über crowdfunding habe ich schon nachgedacht.(Bitte um Kommentare.)
Es ist alles gerade in der Entscheidungs und Planungsphase.
Ich wäre wirklich froh wenn man hier ein Team formen könnte.
Das wäre so mein Idealziel:
als gelernte Fachkraft für Lebensmittel nicht im Hartz 4 zu enden bis zur Rente sondern hier eine Möglichkeit zu schaffen daß mehrere Leute von dieser Tätigkeit leben können.Ich jedenfalls bin gerade arbeitslos werde es wegen fortgesetzten mutwilligen Lohndumpings auch noch länger bleiben und bin daher gerade sozusagen eher leicht nervös weil die Anlage nicht schon seit vorgestern funktioniert.Ist eben nicht immer leicht auszuhalten wenn man als hyperaktiv Begabter oft zur Untätigkeit verdammt ist. Finde ich. Aber da bin ich sicher nicht der Einzige hier.
In diesem Sinne freue ich mich hier über jede Antwort oder neuen Kontakt.
wie einige andere erst kürzlich Beigetretene, verfolgte ich ebenfalls seit Längerem dieses Forum, woraufhin ich mich nunmehr ebenso zum Beitritt entschieden hatte. Ich komme aus Niedersachsen, genau genommen aus der Volkswagen Stadt. Ich arbeite im Klinikum d. Stadt u. bin mitte dreißig. Ich Treibe viel Sport u. versuche mich weitestgehend gesund zu ernähren und mein Wunsch wäre es, dies bezüglich unabhängiger zu sein. Ich versuche ohnehin bereits einige Dinge selbst zuzubereiten. Ich versuche Gemüse und Kräuter anzupflanzen, was sich jedoch a. einem Balkon nicht gerade als leicht entpuppt - Platzmangel. Dennoch, ich interessiere mich schon eine zeitlang f. Aquaponics, allerdings muss ich gleich ergänzen, dass ich absolut keine Erfahrungen weder in Dingen Aquaristik noch in Dingen Terraristik habe. Alles ist absolutes Neuland. Darüber hinaus basiert all mein Wissen darüber einzig und allein aufrgund Informationen, welche ich a. d. immensen Youtube-Kiste gesammelt habe. Aber das haben wohl auch Andere :-D. Umso glücklicher bin ich, dass dieses Forum ins Leben gerufen worden ist - drum vielen Dank an Gründer!
Es ist wirklich toll heir sein zu dürfen und zudem eine Menge über Aquaponics zu erfahren, aber vor allem erlernen zu können.
Ich f. m. bescheidenen Verhältnisse möchte gerne ein Indoor System realisieren. Einige Dinge wie Pumpe (Stömungs-u. Sauerstoffpumpe), Wannen f. Growbed A 40L u. zusätzlich Wasser reinigende Pflanzen habe ich mir bereits besorgt. Letztere hatte ich erwogen, weil ich dachte, dass es ja nicht schaden könnte, zusätzliche biologische Wasserfilter einzusetzen, aber jeder Rat u. Tipp wäre toll und hilfreich. Tja allerdings f. das Fischbecken, und das ist wohl aufrgrund d. Größe bereits ein Problem, habe ich vorerst eine 90l große Mörtelwanne - ist das überhaupt möglich, bzw. io?
U. wenn ja, welche Fischart - Tilapia evtl.?- sollte ich wählen und vor allem wieviel? Ich weiß, dass 90l im Vergleich zu Euren Tanks eher mikrig erscheinen.
Mit wieviel u. welche Art Pumpen arbeitet Ihr?
Und eine Frage bereitet mir seit einiger Zeit Kopfschmerzen, vermutl. total einfach zu beantworten, nur eben f. solche Anfänger wie ich es bin - noch :-D - nicht - nimmt man z. Verbindung e. Bell Siphon eine Tankdurchführung? Zumindest habe ich das erwogen! Rat wäre toll.
Also, jetzt erst einmal genug von mir. Ein freundlichen Gruß in die Aquaponische Gemeindschaft, und ich freu mich ferner a. Antworten, Kontakte etc.,
es ist ja nun schon eine ganze Weile her, dass ich mich im "Neu hier?"-Thread vorgestellt habe und aus aktuellem Anlass möchte ich mal kurz umreißen, was denn nun daraus geworden ist.
Mein Plan war es Eingangs ja ein System in meiner Küche zu machen. Ich habe dort einen "toten Winkel" in dem ich sonst nichts machen kann. Ursprünglich wollte ich diese Ecke, die schon so fast vollständig durch Wände und Küchenmöbel begrenzt ist, mit Teichfolie auskleiden und den gesamten Raum, etwa knapp 400L, nutzen. Das habe ich dann aber verworfen, weil ich erstmal klein und unaufwändig ein paar Erfahrungen sammeln wollte.
Also nahm ich eine große Plastikbox, mit ca. 150L. Tatsächlich hatte ich erst sogar eine etwas kleinere, aber die habe ich dann nach ein zwei Wochen ersetzt. Soweit, sogut. In der Box befinden sich 8 Marienbuntbarsche (Grüße an Motnok - die beiden anderen sind Ziefische geworden), und ein Lufteinsprudler.
Über dem Fischbecken befindet sich eine dieser "Unterbettwannen" als Pflanzbeet. Es hat 40x80x20 Innenmaß, also 64L. Durch Ausbeulungen beim Befüllen sind es wohl tatsächlich 70L. Das Pflanzbeet ist unten mit einr Schicht größere Steine und darüberliegendem Seramis voll. Das für kleine für Zimmerpflanzen, nicht die großen Bälle.
Mein System ist ein "continuous flow", das Wasser fließt also ständig im Kreis ohne Ebbe, aber mit bislang einer (fast Wohnungsweiten) Flut. Dabei fließt das Wasser unten in die Schicht der großen Steine durch das Seramis zum oben gelegenen Überlauf in das Fischbecken.
Vom Fischbecken aus gibt es einen Schlauch zu einem 10L Eimer, in dem die Pumpe steckt, die das Wasser wieder ins Beet pumpt, ganz ähnlich wie bei dem System von m86m.
Was soll ich sagen, die Fische wachsen gut, das Gemüse so lala. Es hat sich herausgestellt, dass die Beleuchtung tatsächlich ein Problem ist, Burli hatte es ja schon vermutet. Ich habe kurzehand einen weißen 10Watt LED-Strahler darüber gehangen, den ich tagsüber an habe. Damit geht es so einigermaßen. Bislang hatte ich eine größere Salaternte und Schnittknoblauch. Derzeit versuche ich mein Glück mit Gurken. Aber die Fische gedeihen wie gesagt gut ;P
Entschultigt die etwas konfuse Erzählweise, aber es ist doch nicht so leicht zu beschreiben. Ich mache am Wochenende wohl lieber mal ein paar Fotos.
Achja, noch kurz zum Balkon: Auch hier ist eine Plastikbox, in der 4 Karpfen wohnen. Eine kleine Pumpe befördert das Wasser in einen darüber gelegenen großen Blumenkasten, der mit Kies befüllt ist. Auch hier ist wieder eine Schicht größerer Steine unter den feineren Kieseln. Ebenfalls continuous flow, aber der Ablauf ist, so gemacht, dass der Blumenkasten langsam leer läuft, wenn die Pumpe nicht mehr arbeitet. Das war wichtig, denn die Pumpe wurde im Sommer nur mit Solarstrom betrieben. Jetzt "füttere" ich allerdings mit einem kleinen Netzteil zu.
Grund meines Posts ist eigentlich vor allem, mal zu demonstrieren, dass es auch ganz, gaaanz einfach klappt, auch Spaß macht und sogar ein wenig produktiv ist ;)
Ich bin neu hier als Mitglied, lese aber doch schon seit geraumer Zeit mit. Ich komme wie viele aus der Aquaristik/Terraristik, dort ist das Bepflanzen von Biofiltern ja ein alter Hut. Deshalb kenne ich Aquaponic auch schon seit mehr als 10 Jahren, Biosphere 2 hat sich ja schon damit 1991 befasst. Bin gerade dabei meinen Master im Bereich Bioökonomie zu machen und habe deshalb auch schon mal den ein oder anderen Vortrag/Vorlesung über Urban Farming und Aquaponic gehalten. Ich bin begeisterter Urban Farmer und jetzt soll der nächste Schritt folgen mit einer Aquaponic-Anlage. In vielen Foren werden Leute aus der Wissenschaft schnell als Theoretiker und Fachidioten abgetan, hoffentlich ist es hier anders! Es geht ja schließlich nicht darum, dass es einfach nur funktioniert, sondern man auch weiß wie, und es dann auch wirklich als Wissen vermitteln kann!