Hallo, ich bin ganz neu hier und möchte mich ein wenig mit dem Thema Aquaponik befassen und ein eigenes System planen.
Ich habe bereits einige Jahre Erfahrungen in Aquaristik mit Zierfischen und mich fasziniert einfach die Idee das Ganze mit der Aufzucht von Gemüsepflanzen kombinieren zu können. Die Aufzucht von Nutzfischen stell ich jetzt erstmal in der Prioritätenliste weiter nach unten.
Da wir nächstes Jahr in eine neue Wohnung übersiedeln habe ich noch genug Zeit das System in Ruhe zu planen, bevors dann wirklich aufgebaut wird. Durch den Umzug muss ich dann ja sowieso das komplette Aquarium abbauen und transportieren, daher war gleich die Überlegung ein paar Pflanzen damit zu "düngen".
Dazu habe ich gleich vorweg einige Fragen.
1.) Ist ein 160 Liter Aquarium mit Zierfischen ausreichend, um damit ein paar Pflanzen (z.B. Schwachzieher wie Kräuter) zu versorgen?
Um erste Erfahrungen in der Aquaponik zu sammeln wollte ich gerne mit dem kleinen, bereits vorhandenen Becken anfangen und halt entsprechend Pflanzenbecken "dranbauen".
160l Wasser wären dann ja auch 160l Substat, und das wäre glaub ich schon ausreichend um eigenene Küchenkräuter zu versorgen.
2.) Ich wollte das System gerne "als Kreislauf" betreiben, also nicht mit Fluten - Trocknen, sondern einfach einen konstanten Wasserstrom durch das Pflanzenbeet. Ist das so eh machbar? Muss man sich hier Gedanken über das Absterben der Wurzeln machen, wenn diese dauerhaft im Wasser stecken?
3.) Wie muss so ein System gefiltert werden? Ich habe gelesen, das der Kies in dem die Pflanzen wachen selbst schon als Filtersubstrat fungiert, ist hier dann noch eine "Vorfilterung" nötig und sinnvoll? Wenn ja, wie groß muss diese konzeptioniet werden?
4.) Wie werden Feststoffe (Fischkot etc.) ensorgt? Werden die einfach ins Pflanzenbeet gespült und verrotten dort? Muss da extra noch gefiltert / gesiebt werden? Wie häufig muss der Kot aus dem System entfernt werden, um beispielsweise unangenehmer Geruchsentwicklung entgegenzuwirken?
Ich hätte mir das System jetzt mal grob so vorgestellt (ganz naiv und laienhaft), dass das Wasser aus dem Aquarium durch einen Vorfilter gepumpt wird, der ähnlich wie ein Sieb die groben Feststoffe (Pflanzenreste etc.) filtert. Danach strömt das Wasser in das Pflanzenbeet, die Mikroorganismen hier können das dann ja verarbeiten und Nitrate erzeugen. Nach dem Pflanzenbeet fleßt das Wasser zurück ins Aquarium.
Müssen hier noch weitere "Filterstufen" eingebaut werden?
Wenn das Wasser den ganzen Tag im Kreislauf gepumpt wird, wie lang wäre dann die nötige Verweildauer des Wassers in den einzellnen Bereichen? einfach nur "durchfließen" durch die Mikroorganismen-Zone wird ja wohl etwas zu kurz sein denk ich.
In den (externen) Aquarienfiltern findet ja in der Theorie auch schon die Umwandlung von Nitrit in Nitrat statt. Wäre es dann sinnvoll, statt des "Vorfilters" einen kompletten Aquariumfilter einzubauen?
HI Ich bin der Tobi aus Nordhessen...35 Jahre alt und von Beruf Selbstständiger freischaffender Künstler...meine Interessen drehn sich generell um das Selbstversorgersein, Kunst und Tiere und autark leben..Bin noch totaler Neuling und Laie auf diesem Gebiet hier...und hoffe auf regen Austausch hier...Wer was wissen möchre kann ja einfach fragen...schee W.E. und Gruss
bin seit einiger Zeit schon stiller Mitleser, erstmal danke an die Admindistartion für die bereitstellung dieses Forums und natürlich an die User die dieses mit Leben und Wissen füllen.
Ich heiße Marcel bin knapp u30, lebe in Essen und verdiene meine Brötchen in der Chemischenindustrie. Betreibe seit 5Jahren konventionellen Gemüseanbau im Garten und war bis vor einigen Jahren begeisterter Aquarianer und Terrarianer..
Momentan bin ich noch Theorieaquaponiker :-). Ich schaffe grad die Grundvorraussetzungen um eine Aquaponikanlage aufbauen zukönnen (hoffentlich über den Winter um sie mit dem Ende der Frostperiode direkt starten zukönnen). Es ist ein 14qm Gewächshaus im Bau.
Als Fischtank wird ein 2400L Aquarium zum Einsatz kommen, welches ich noch rumstehen habe.
Hi,
Dann stelle ich mich auchmal hier vor, Name Fernand, jetziger Beruf: Rentner aus Luxembourg. Helfe aber noch als Entwickler und Berater in der Firma, die jetzt meinem Sohn gehört.
Freue mich Eure Erfahrungen in diesem Forum zu lesen
Bin aber auch dabei eine Fischzucht mit Aquaponik vorzubereiten, die am 1 Januar los legen soll;
Fischzucht: 6 Becken mit TIM-Paneelen bauen, 7,8 * 1*1 Meter (Pangasius)
Aquaponik: 6 Becken mit TIM-Paneelen bauen, 7,8 * 2 * 0,5 Meter
Alle Becken werden in PP selbst gebaut und verschweisst.
Werde noch Fotos einsetzen wenn es los geht;
So, das wärs fürs Erste;
Fernand
kleine Frage, da meine Pflanzen bald in das (noch nicht fertige) Aquaponiksystem umziehen sollen. Ich würde die einzelnen Pflanzen gerne in die Netztöpfe von Lets Grow packen, damit ich die im Zweifelsfall besser bewegen kann. Heißt: Blähton in das Growbed, Pflanze in die Netztöpfe und weiteren Blähton rein. Geht das? Oder ist da zu wenig Platz für die Wurzeln? Obwohl die ja durch den offenen Topf raus wachsen können müssten, oder?
Was ist eurer Meinung nach besser. "Frei" pflanzen oder im Gitterkorb...
Es heißt ja immer, dass Verhältnis zwischen Fischbecken und Growbed soll 1:1 sein. Wie sieht es denn aus, wenn man Eimer nimmt wie bei den Dutch Buckets? Ich nehme an, da gilt das genauso.
Kennt jemand eine gute Bezugsquelle für Spiegelkarpfen und evt. auch Schleien in der Schweiz oder im angrenzenden Deutschland/Österreich? Karpfen scheint ja in der Schweiz nicht gerade populär zu sein... Bin bis jetzt erst auf eine Fischzucht mit Wildkarpfen gestossen.
ich (Anfaenger) suche Tilapien, erstmal zum Erfahrung sammeln, groesse? Anzahl? Weiss ich nicht genau....sollen die naechten paar Monate in ein ca. 200 l Aquarium passen.. Abholung in F.a.M, Mainz od. Worms moeglich. Wer kann helfen? Danke!
Hi Leute,
Es gab hier doch mal so eine Sammelaktion für den Rocky Mountain White Tilapia weil der so kältetolerant ist.
Ich find den thread nicht mehr ...
Jedenfalls was mir gestern beim kläglichen versuch ein zu schlafen plötzlich durch den kopf schoss und somit den versuch vereitelte:
"Hybrid aurea x nilotica. Considered the fastest growing hybrid. Usually a dark colored hybrid, the Rocky Mountain White variety is light colored with white fillets." (http://www.miami-aquaculture.com/tilapia.htm)
Hybrid steht da! das heisst wenn man 2 Rocky Mountain white in ein becken packt sollten da nach Rekombinierung ala Mendel wieder Blaue und Nilos rauskommen.
Man brauch also für die Hybriden reinrassige Elterntiere von Blauen und Nil Tilapien.
Ich hoffe ihr habt die Bestellung noch nicht abgeschickt.
Ich plane gerade mein System für nächste Saison. Derzeit betreibe ich ein einfaches Ebbe und Flut System mit ca. 500 Liter.
Ich möchte nächste Saison ein Moving Bed Vorfilter installieren mit Hel-x als Filtermaterial.
Mein Fischtank habe ich damals recht groß dimensioniert (ca 900 Liter).
Nun meine Frage was haltet ihr davon einen Teil des Fischtanks abzuteilen und den Filter dort unterzubringen? Die Filterkörper würde ich mittels Luftsteinen in Bewegung halten und Mittels eines Lufthebers den Wasseraustausch mit dem restlichen Fischtankes realisieren.
Mein Platz ist im Gewächshaus (ca 2m x 3m) sehr begrenzt deshalb diese Überlegung