hallo erstmal. Ich finde das Thema Aquaponik sehr spannend und erwäge den Einstieg. Habe schon lange CO2 reduziert im Leben wo es geht, nun ist die Ernährung dran. Fleischkonsum ist so gut wie erledigt, bestenfalls noch Wild aus heimischen Wäldern.
Ich würde mir zutrauen, eine Aquaponik für Talapia zum Laufen zu bringen. Becken, Filter und Biofilter wäre schnell gebaut. Belüftet, umgewälzt und beheizt wird ab März mit Solarstrom, kann auf 35 kWp-PV zurück greifen.
Ich will mich allerdings nicht mit dem Gemüse abplagen, bestenfalls ein paar Cocktail-Tomaten, am liebsten floating. Mal sehen.
Wenn ich allerdings weitgehend auf Pflanzen verzichte, darf ich wohl einen signifikanten Nitrat-Überschuss erwarten. Darf ich darauf hoffen, diesen mit Wasserlinsen bzw. algen im Becken in den Griff zu bekommen?
einige Berichte deuten darauf hin, dass man damit quasi auch das passende Fischfutter produziert. Ausserdem habe ich noch Zugriff auf Kartoffeln und Weizen, ggf. wäre das auch beizumischen, aber beim Thema Futter fehlt mir noch der Durchblick.
Also, nochmal klar: Habe ich eine Chance ohne Beete den Nitratgehalt in den Griff zu bekommen mittels Wasserlinsen und/oder Algen und damit gleichzeitig die Fische zu füttern? Welche Art von Becken wäre dann wohl am besten? Große Oberfläche?
Hallo Zusammen
Auf der Suche nach neuen Growbed's für meine Aquaponikanlage, bin ich auf die sehr günstigen
Mörtelkübel, Mörtelwannen gestossen.
Diese sind meist aus PE (schwarz) und haben in meinen Augen eine ideale Abmessung (77x50x30).
Spricht irgend etwas dagegen, diese als Growbed zu verwenden, respektive hat bereits jemand Erfahrungen damit?
wie bereits in de Vorstellung erwähnt, baue ich eine Aquaponikanlage für meine Bachelorarbeit auf. Ungünstiger Zeitpunkt im Winter aber dafür ein Semester dran hängen wäre es nicht wert.
Nochmal zu den Eckdaten:
1000 Liter Fischtank
600 Liter Sumpf
120 Liter Tonne Sedimentationsfilter
1m² Ebbe Flut
1m² DWC
Wie man an der Technik unschwer erkennen kann, möchte ich einen 1 Pumpkreislauf aufbauen. Dabei steht der Sumpftank unter den Growbeds und ist somit der Tiefste Punkt. darin liegt die Pumpe. Ihr Förderstrom wird aufgeteilt ein Teil geht in den Fischtank und ein Teil ins Ebbe Flut Becken. Im Fischtank steht ein Standrohr, welches die Ausscheidungen von den Fischen vom Boden ansaugen soll. Über ein 50er Rohr geht es in den Sedimentationsfilter und von da aus in die DWC.
Die Growbeds stehen auf Europaletten.
Soviel zum Aufbau.
Der Heizstab schafft es eine Temperatur von 10 Grad zu halten. (Wenns lange so kalt bleibt, reißt er aber glaub ich die Füße hoch :/)
Also alternativ Heizsystem.
Die Richtige Strömungsgeschwindigkeit für das Ebbe Flut System Herauszufinden war eine Arbeit Hab 8 Stunden gebraucht :| (Davon erzählt aber natürlich keiner :D oder ich war einfach zu doof)
Dinge die ich bei einem System 2.0 ändern würde:
Eine größere Pumpe- Durch den Höhenunterschied sieht es nach zu wenig Durchfluss aus.(Muss ich mal messen)
Das 50er Rohr kommt bei dem geringen Höhenunterschied zwischen Fischtank und Filter schon an seine Grenzen. ( Ich hab natürlich auch das Loch soweit oben am Tank gemacht das es dann fast schon Überlauft wenn der Wasserstand über das Rohr hinaus geht. Damit bin ich beim nächsten Punkt - Vor dem Bohren nachdenken und nicht danach :D.
Ebenfalls für alle Durchgänge Tankdurchführungen verwenden. ich habe erst mit so Rohrdichtringen gearbeitet bei wenig Wasserdruck wie am Filter und Fischtank funktioniert das auch aber nicht bei den Growbeds. Da wird es durch den Druck undicht.
Der Sedimentationsfilter ist noch nicht ganz fertig, fehlt noch der Überlauf und das Umkehrrohr.
Geschlechtsausprägung bei temperaturbehandelten genetisch weiblichen und männlichen Tilapien
(Oreochromis niloticus)
StephanWessels1, Claudia Floren2, Thomas Lingner3,
Gabriela Salinas3, Christoph Knorr2